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Ansprechen von Bloggern: So nicht!

Ich habe gerade wieder eine völlig sinnfreie E-Mail bezüglich dieses Weblogs bekommen. Ich gebe sie mal anonymisiert wieder, weil es ein wunderbares Beispiel ist, wie man Blogger nicht anspricht.

Sehr geehrte/geehrter Dame/Herr

Oh, wie aufmerksam. Mein Name steht hier klar drin, meine E-Mail-Adresse besteht aus Vor- und Nachnamen. Und ihr schafft es nicht, mich persönlich anzusprechen?

Ich wende mich im Auftrag von ***24 (www.***.com) an Sie, da wir Interesse daran hätten, Inhalte
für Ihr Übersetzerblog zu erstellen.

Nochmal kurz oben nachgeschaut. Hmm. Das steht immer noch „Jans Technik-Blog“. Und nicht „Jans Übersetzerblog“.

Bevor wir Ihnen Texte zur Veröffentlichung einreichen, würden wir gerne
von Ihnen wissen, ob es vielleicht bestimmte Themen oder Aspekte der
Übersetzungsbranche gibt, die Sie bevorzugen.

Oh, das war mir auch neu. Jeder Hinz und Kunz kann mir einfach seine Texte schicken und ich veröffentliche die dann kosten- und gedankenlos. Cool!

Natürlich würden wir uns freuen, die Texte nach unseren eigenen Ideen
verfassen zu können, möchten aber dennoch anfragen, ob es irgendwelche
Bereiche gibt, die für Sie von besonderem Interesse sein könnten?

Klar, nur her mit eurem Marketing-Abfall. Ich mache gerne kostenlose Werbung für euch. Und ein paar wertvolle Links auf eure Webseiten gibt es gleich gratis dazu.

Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Ich glaube nicht, dass ihr euch über diese Antwort freut: Lasst mich mit eurem Mist in Ruhe.

Und nein, ich habe nichts gegen sinnvolle Anfragen. Und auch nicht gegen kommerzielle Anfragen. Aber bitte nicht in diesem Stil. Danke!

3 Kommentare

  1. peter wiesenstock

    *lach* wie heißt es so schön, ein versuch ist nicht strafbar. (kann aber den ruf kosten 😉 )

  2. Ich hatte letztend auch so eine schöne Anfrage gehabt: ein Berliner Anbieter auf der Suche nach Linktauschpartnern. Ich wurde zu einer Dresden-spezifischen Seiten angeschrieben und sollte einen Link zu einer Finanzseite setzen (um im Gegenzug in irgenein Linkverzeichnis zu kommen).

    Natürlich habe ich „Ja, klar“ gesagt. Wenn ihr mir nur noch den Zusammenhang zwischen beiden Seiten erklärt, bin ich bereit dazu. Leider bekam ich darauf hin keine Antwort mehr…

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