Kein Barcamp ohne SEO Session. Dieses mal von Marc Uhlig, der seit 5 Jahren SEO betreibt.
Hauptaussage gleich am Anfang: Bei SEO geht es um Kommunikation. Man darf das nicht aus der Gesamtbetrachtung nicht herauslösen. Der Seitenbesucher muss im Zentrum stehen. Langfristig sind wir damit der Suchmaschinen einen Schritt voraus. Denn die Suchmaschine will dem User ja die beste Seite zum gesuchten Thema zu liefern. SEO muss also in eine Gesamtstrategie eingebunden werden. Kann ich so nur untrerschreiben.
Für mich waren wieder ein paar neue Ideen dabei:
- JavaScript im unteren Seitenbereich soweit möglich unten, nach dem Inhalt
- Hauptnavigation vor Subnavigation im Code nach dem Inhalt (weiß ich ja, vergesse ich gerne)
- Bei kombinierter Navigation diese komplett im Code nach dem Inhalt
- Interne Suche zur GEwinnung von Suchbegriffen verwenden
- Wettbewerberseiten durch Meta-Keywords und Keyworddensity zur Gewinnung von Suchbegriffen verwenden
- Userverhalten wenn Suche fehlschlägt: 82% ergänzen das Keyword um weitere Begriffe. Gutes Argument für Long-Tail-Optimierung
- Links in fremden Newslettern unterbringen – die werden nämlich meistens archiviert und in dieser Form von Google indiziert
- Bei Produktverkäufen: Suche nach “ not longer available“ – Seitenbetreiber kontaktieren, dass er einen Link setzt. Bringt ihm Userservice und mir einen Link
- Tipp: Bei Links von digg/yigg & Co: Inhalte nicht im Corporate Design anzeigen, weil deren User so kommerzielles Zeug oft nicht gerne mögen. Achtung: Könnte von Google als Cloacking erkannt werden!
Folgesession gibt es wohl morgen
Nur ein kurzes Statement zu den Punkten :
1-3 stimmt. Java sollte man aber eigentlich ganz ausblenden.
4-6 Extremes JA
7-9 Verstehe ich nicht. Könntest du mal erläutern
Gruss
Frage zu 9:
Wie sollte man es denn idealerweise machen?
Danke für dein Feedback.
Zu 7: Der Grundgedanke ist quasi, dass man oft davon ausgeht, dass eine Erwähnung mit Link in einem Newsletter mit kleiner Auflage nicht viel bringt. Dabei übersieht man oft, dass die Newsletter meistens archiviert werden und dabei Links darin in echte Links auf die eigene Seite entstehen.
Zu 8: Wenn man davon ausgeht, dass man ein Standardprodukt verkauft bzw. ein Produkt, zu dem es vergleichbare Vorgänger gibt, könnte man diese Methode anwenden. Zu diesen Produkten kann man Seiten suchen, die darauf hinweisen, dass es das Produkt nicht mehr gibt und versuchen diese Seitenbetreiber zu veranlassen, einen Links zu sich selbst als alternative Quelle / alternatives Produkt zu setzen. Klappt sicher nicht mit Wettbewerberseiten aber vielleicht mit Portalen / Produktvorstellungen. Du gewinnstr weil du einen Link bekommst, die andere Seite gewinnt, weil sie Service am Kunden betreibt.
Zu 9: Ausgehend von der Annahme, dass man bei digg/yigg/Co gelistet wird: Man könnte Besuchern, die von diesen Seiten kommen, die eigenen Inhalte in einem weniger gebrandeten Layout (z.B. ohne Firmenlogo) anzeigen. Der Gedanke dahinter ist, dass diese Besucher eher weniger auf Inhalte in Corporate Weblogs / auf Corporate Webseiten stehen und lieber „unabhängige und freie“ Inhalte mögen. Durch das angepasste Layout lässt man seine Inhalte solche scheinbar sein und gewinnt so von den Besuchern vielleicht eher Links in deren Weblogs. Wobei ich von dieser Strategie absolut nicht überzeugt bin (ich würde das nicht machen) und auch Marc hat das glaube nur als Möglichkeit verstanden und nicht unbedingt als Empfehlung. Da war mein „Tipp“ davor etwas unglücklcih formuliert.