Gestern morgen habe ich eine E-Mail geschickt: „Ist das Kind schon da?“ wollte
ich wissen. Was man früher telefonisch oder gar per Brief anfragen musste,
geht heute dank E-Mail schon sehr einfach.
Zumindest für mich. Denn der werdende Vater hat wohl eine Unmenge an
gleichlautenden Anfragen beantworten müssen: „Nein“, „Noch nicht“, „Lässt
sich noch Zeit“, „Wir warten“. Dabei gibt es doch eine ganz einfache Lösung:
Twitter.
Mit Twitter kann man seinen Freunden mitteilen was man gerade macht. Das
geht immer und überall. Denn während man für einen Blog-Eintrag oder
eine E-Mail ewig grübelt reichen bei Twitter 140 Zeichen um zu sagen
was man gerade macht, fühlt oder denkt. Und da schon das Handy zum
Senden reicht, kann man wirklich überall Twitter nutzen. Dadurch sendet
man direkt aus dem Geschehen – hier aus dem Kreissaal – und dadurch
sofort und quasi live.
Der Clou dabei ist, dass alle Freunde diese Mitteilung sofort per Internet
oder Handy empfangen. So weiß jeder was Sache ist ohne lange nachfragen
zu müssen. „Wieder ein Fehlalarm, das Kind lässt sich noch Zeit.“
Wer so direkt auch Kleinigkeiten aus seinem täglichen Leben mit Freunden
teilt, wird dadurch viel persönlicher und authentischer wahrgenommen.
Das Kind darf also kommen. Und dank Twitter erleben die Freunde der
Eltern mit, wie es sich entwickelt. Aber erstmal: „Es ist ein Mädchen!
Der Mutter geht es gut.“
Ja und ist das letzte denn auch wahr? oder nur rhetorisch?
Noch habe ich keinen aktuellen Status. Und das die beiden twittern glaube ich (leider) weniger.